Rechtskompetenzen: Zielorientiert Beraten und Handeln.

Mitbestimmung: Betrieb, Unternehmen, Dienststelle. 

Beamtenrecht II:
Rechte und Pflichten aus dem Beamtenverhältnis 

Team

Wir sind für sie da.


Kooperationsveranstaltung mit dem GöD – Bildungswerk e.V.
Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen.

Seminarinhalte

Rechtskompetenzen für die gesetzliche Interessenvertretung

Worum geht es?
Gesetzliche Interessenvertretungen für Beschäftigte im öffentlichen haben Einfluss auf die Willensbildung in Betrieben, Unternehmen, Behörde sowie Dienststellen. Um dem Anspruch auf Mitwirkung und Beteiligung gegenüber den Beschäftigten gerecht zu werden, ist es notwendig, dass die gesetzliche Interessenvertretung über die notwendigen Fachkenntnisse verfügt, um sachgerecht entscheiden zu können. Die Schulungsthemen verschaffen die erforderliche Orientierung und den Durchblick in rechtlichen Zusammenhängen, die unverzichtbar sind für eine aktive Gestaltung, Teilhabe, Mitwirkung und Beteiligung im gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren. Dabei lernen und erfahren die Teilnehmenden in den Schulungen die gesetzlichen Bestimmungen der Mitwirkung und Mitbestimmung einerseits sowie im Zusammenspiel mit Rechtsnormen und Rechtsprechung aus dem Arbeits-, Dienst-, Tarifrecht sowie weiterer gesetzlicher Bestimmungen andererseits kennen.

 
Aus dem Seminarprogramm:
Als öffentlich-rechtliches Dienst- und Treueverhältnis begründet das Beamtenverhältnis besondere Rechte und Pflichten. Die Pflichten können gegenüber dem jeweiligen Dienstherrn, im Einzelfall aber auch gegenüber den Kollegen*innen, Vorgesetzten, anderen Dienstherren oder sonstige Stellen bestehen. Zu den Rechten der Beamten gehört die Fürsorgepflicht ihres Dienstherrn. Um zu wissen, in wessen Verantwortungsbereich beamtenrechtliche Maßnahmen liegen und welche Handlungsmöglichkeiten die gesetzliche Interessenvertretung hat, benötigt sie umfassende Rechtskenntnisse über die Rechte und Pflichten der Beamten. Nur so kann sie auch aktiv die Gruppeninteressen der Beschäftigten nach dem Personalvertretungsgesetz und Beamtengesetz wahrnehmen. Wichtig ist, in diesem Zusammenhang über die Rechte und Pflichten informiert zu sein, weil nicht ordnungsgemäß zustande gekommene Entscheidungen und Beschlüsse zur Rechtswidrigkeit der beamtenrechtlichen Maßnahmen führen können. 


Merke: Ohne Informationen kann es keine qualifizierten Entscheidungen geben! Denn: Wissen ohne HANDELN ist nutzlos - Handeln ohne WISSEN bleibt erfolglos!“

 
Deshalb: Die Schulungsthemen und weitere Veranstaltungsformate sind so ausgestaltet, dass es den Teilnehmenden aufzeigt, wie sie sach- und fachgerecht sowie handlungs- und zielorientiert die Interessen der Beschäftigten vor Ort umsetzen können. Verstehen, welche Rolle sie als gesetzliche Vertretung haben, um in der Lage zu sein, rechtliche Lebenssachverhalte analysieren, begründen, beurteilen und bewerten zu können. Sie bekommen die dafür erforderlichen rechtlichen und methodischen Kenntnisse an die Hand.


 
Ihr Nutzen:

  • In dieser Schulung lernen Sie die beamtenrechtlichen Grundlagen sowie die Systematik zu verstehen und anzuwenden. 
  • Der Orientierung folgt das Verhältnis: Beamtenrecht – Dienstrecht – Personalvertretungsrecht -Beschäftigtenvertretungen. Diese werden systematisch dargestellt, handlungsorientiert an Praxisfällen präsentiert.
  •  Durch angeleitete Fallarbeit und interaktive Gruppenarbeit erwerben die gesetzlichen Interessenvertretungen die notwendige beamtenrechtliche Rechtskompetenz für ihre Arbeit vor Ort. 

 
In den Schulungskosten sind enthalten:

  • • Schulung im Umfang von 29 Stunden
  • • Zugang und Nutzung des WebCampus. Mit: Fachbibliothek, Chaträume und Foren für den kollegialen Austausch.
  • • Zum Herunterladen und Einsatz vor Ort: Gesetze (Erläuterungen), Checklisten, kommentierte Schulungsunterlagen für die Arbeit vor Ort.
  • • Zugang zu Fach- und Expertengespräche im Chatraum und Forum.
  • • Individuelle - Online - Beratung.
  • Präsenz-Veranstaltung: Getränke im Tagungsraum und Erfrischungspausen. Mittagessen. Übernachtung. Abhängig vom Veranstaltungsort.

Pflichten der Beamten aus dem Beamtenverhältnis
  •  Treuepflicht
  •  Neutralitätspflicht
  •  Dienstleistungspflicht
  •  Amtsführung
  •  Weitere Pflichten

 Folgen von Pflichtverletzungen 

  •  Vermögensrechtliche Folgen.
  •  Strafrechtliche Folgen.
  •  Disziplinarrechtliche Folgen 

Rechte der Beamten 

  •  Überblick über die Recht der Beamten
  •  Grundrechte im Beamtenverhältnis
  •  Fürsorgepflicht des Dienstherrn
  •  Folgen der Nichterefüllung der Fürsorgepflicht.
  •  Geltendmachung der Rechte der Beamten. 

Vermögenswerte Rechte der Beamten

  •  Allimentationsprinzip
  •  Recht auf Besoldung
  •  Recht auf Versorgung
  •  Weitere Vermögenswerte Rechte 

Nicht Vermögenswerte Rechte der Beamten

  •  Amtsangemessen Beschäftigung
  •  Nebentätigkeiten
  •  Urlaub
  •  Rechte in Bezug auf Personalakten / dienstliche Beurteilung
Beteiligung der Personalvertretung und Rechtsschutz

  • Pflichtverletzung und unterlassen der Fürsorgepflicht durch den Dienstherrn
  •  Förmliche und nichtförmliche Rehtsbehelfe
  •  Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte 

  • Die Teilnehmenden kennen die rechtsspezifischen Begriffe aus dem Beamtenrecht im Kontext: öffentlich-rechtliches Dienst- und Treueverhältnis. 
  • Sie sind in der Lage, die Auswirkungen rechtlicher Normen aus den Rechten und Pflichten, Vermögenswerte sowie Pflichtverletzungen zu erkennen. 
  •  Die Teilnehmenden sind in der Lage, zu ausgewählten dienstrechtlichen Problemen und Fragen aus dem Regelungsbereich der Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit dem Beamtenverhältnis einerseits und den personalvertretungsrechtlichen Regelungen andererseits zu bewerten und Stellung zu nehmen.

  • Die Teilnehmenden arbeiten mit praxisnahen Lebenssachverhalten aus der Beschäftigtenvertretung, Gesetzesmaterialien und Rechtsfällen entlang der Rechtsprechung.
  • Fallstudien werden praxisorientiert dargestellt. Konkrete Fallbeispiele / Fallbearbeitungen stehen im Mittelpunkt.
  • Die Zusammenarbeit der Teilnehmenden über Online-Werkzeuge (Chaträume, Foren,) wird durch besondere Funktionen auf dem Europa Webkolleg - WebCampus unterstützt.
  • Vortrag mit Power-Point-Präsentation, Erfahrungsaustausch und Gestaltungstipps für die Praxis runden die Methodenvielfalt in der Online - Dialog - sowie Präsenz-Schulungen ab.

Personalräte, Jugend-/Auszubildendenvertretung, Schwerbehindertenvertretungen, Gleichstellungsbeauftragten, Vertrauensleute im Geltungsbereich des Personalvertretungsgesetztes sowie der Beamtengesetze des Bundes und der Länder.

Präsenz-Veranstaltungen
  • • Vormittags-Veranstaltungen: 08:00 - 13:00 Uhr
  • • Nachmittags-Veranstaltungen 13:00 - 17:00 Uhr
Online-Veranstaltungen
  • • Vormittags-Veranstaltungen: 09:00 - 13:00 Uhr
  • • Nachmittags-Veranstaltungen 13:00 - 17:00 Uhr
Was Sie von unseren Online-Dialog-Veranstaltungen erwarten können:
Bessere Integration in den Arbeitsablauf: Seminarzeiten, welche erlauben den Vormittag oder Nachmittag für die Schulung einzuplanen.
Kein frontaler Vortrag. Aktiv mitwirken können. Ein Zeitfenster mit viel Raum zum Mitmachen.
Damit Sie in der Masse nicht untergehen. Kleine Gruppe. Wissen zum Mitnehmen.
Dass Sie konzentriert und motiviert dabei sind, ist uns wichtig. Unterbrechungen durch virtuelle Erfrischungspausen sind im Ablauf eingeplant. Zum strecken, recken, Netzwerken. Oder: Einfach mal Pause machen. Wie bei einem Präsenzseminar. 

Kostenübernahme Arbeitgeber

  • Freistellungsanspruch als Personalratsmitglied, JAV - Mitglied, oder als Schwerbehindertenvertretung  ergibt sich aus der nachfolgenden Rechtsgrundlage: Länder: Brandenburg: § 46 Abs. 1 PersVG BbgBaden / Württemberg: § 47 Abs. 5 LPVG BW, / Bayern : Art. 46 Abs. 5 BayPVG, / Berlin: § 42 Abs. 3 PersVG Berlin/ Bremen: § 39 Abs. 5 und 6 BremPersVG/ Hamburg: § 48 Abs. 4 HmbPersVG/ Hessen: § 40 Abs. 2 HPVG / Mecklenburg-Vorpommern § 39 Abs. 1 und 4 PersVG M-V/ Nordrhein-Westfahlen: § 42 Abs. 5 LPVG NW / Niedersachsen: § 40 Abs. 1 NdsPersVG/ Rheinland-Pfalz :§ 41 Abs. 1 LPersVG RLP / Saarland: § 45 Abs. 5 SPersVG/ Sachsen: § 47 Abs. 1 SächsPersVG / Sachsen-Anhalt: § 45 PersVG LSA/ Schleswig - Holstein: § 37 Abs. 1 MBG Schl.-H / Thüringen: § 46 Abs. 1 ThürPersVG / Jugend- und Auszubildendenvertretung : Personalvertretungsgesetz entsprechende Landesregelung. 
  • Freistellungsanspruch als Betriebsratsmitglied ergibt sich aus der nachfolgenden Rechtsgrundlage: 37 Abs. 6 BetrVG
  • Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten ergibt sich aus der nachfolgenden Rechtsgrundlage: 179 Abs. 4 S. 3 SGB IX

b:Education College of Europe-Europa Webkolleg

Seminarverlauf 

Seminar- Termine


Sept.
2021

ONLINE - DIALOG-SCHULUNG

Nachmittags-DiMiDo+Di- Blöcke zu je 4 Stunden ( 13:00 - 17:00 Uhr)

  • 28.09.- 30.09.2021+ 05.10.2021

Unsere Online-Seminar sind im Preis günstiger als Präsenzseminare. Denn wir geben die Kostenvorteile, die uns bei Online-Seminaren entstehen, an unsere Kunden weiter. Alle Preise je Teilnehmenden zuzüglich gesetzliche MwSt.

290€
zzgl. MwSt.

Bildung on Tour

Ihr Seminarort, ist überall dort, wo Sie uns buchen! Sprechen Sie uns an, wenn Sie an einer Schulung im Online oder Präsenz-Format interessiert sind, aber die angegebenen Termine / Orte für Sie nicht in Betracht kommen.

Ihr Mehrwert

Keine Reise und Übernachtungskosten: Mit unserem Schulungskonzept, der Verknüpfung aus Online - Dialog - Veranstaltungen (Webinar), einem angeleiteten selbstorganisierten Lernen auf dem WebCampus, kombiniert mit kollegialem Austausch, Experten Gespräch, individuelle Beratung in Chaträumen und Foren, bieten wir Ihnen die optimale Voraussetzung, die Arbeit als Beschäftigtenvertretung vor Ort zielorientiert auf den Punkt zu bringen. Bequem von Zuhause (Home - Office) , am Arbeitsplatz oder wo immer Sie einen Zugang zum Internet haben. Mit PC, Tablet oder Smartphone.

Kostenübernahme: Arbeitgeber / Dienststelle übernehmen die Schulungskosten.Eine Praxishilfe - Musterformular (Entsendebeschluss) für die Kostenübernahme stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 Wissen, worum es geht. Qualifizierung durch Kompetenzentwicklung. Die Schulungsinhalte werden in allen Phasen der Wissensvermittlung, handlungsorientiert und praxisnah durch Übungen und Fallstudien vermittelt. So können Sie Wissen und Handeln punktgenau und gewinnbringend für die Arbeit vor Ort umsetzen.

Persönliche Betreuung: Unterstützung erhalten Sie jederzeit durch das Team Bildung am b:Education College of Europe. Dieses kümmern sich um Ihre Anliegen, Fragen und Probleme. Sie stehen Ihnen auch außerhalb der Lernaktivitäten zur Verfügung. Telefonisch, via E-Mail oder im virtuellen Beratungsraum.

Wir freuen uns auf Sie! Mit der Seminarplatz-Reservierungfinden Sie den Weg zu uns. Und nach der Schulung? Lassen wir Sie nicht im Regen stehen! Nutzen Sie unsere Onlineberatung, Chaträume, Foren auf dem WebCampus.

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